Cenotentauchen Mexiko 2014

Mexiko – Paya del Carmen    vom 1. bis 8. Februar 2014

1. Februar – Nach einem ruhigen Flug von München über Atlanta kamen wir abends in Cancun an. Anschließend kam ein einstündiger Transfer nach Playa del Carmen ins Hotel Paraiso Azul Casa del Gopala, wo wir nach 24 Stunden Anreise ins Bett fielen.

2. + 3. Februar – Zuerst wurde bei den Yukatek – Divers eingecheckt, wo uns Sabine den ganzen Ablauf der Meer- und Cenotentauchgänge erklärte. Anschließend erkundeten wir unser Hotel, welches mitten in Playa del Carmen in Strand Nähe lag. Die Zimmer waren, wie im Dschungel, von tropischen Bäumen umgeben. Die Stadt erkundeten wir natürlich auch, sie wirkte sehr ursprünglich und natürlich, anders als in Cancun wo nur Hochhäuser nebeneinander liegen. Kaum zu glauben unser Hotel hatte auch einen Pool im dritten Stock, über unserem Zimmer. Abends war in der 5Th Avenue Street immer viel los. Die Orientierung in der Stadt war relativ einfach, die Parallelstraßen waren 5 – 10 – 15 usw  wobei 0 das Meer war, und die Querstraßen hießen Calle mit den Nummer 2 – 4 – 6  usw.

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4. Februar – Nach dem Frühstück ging es zu zwei Meertauchgängen. Die Tauchplätze waren Tortuga (Schildkröte) und Sabalos. Es sind vor Playa meist Strömungstauchgänge, für Fotografen nicht optimal da man sich nur auf ein Motiv konzentrieren kann. Zu sehen gab es jede Menge Schildkröten, Langusten, Stachelrochen und große Fischschwärme. Es gibt auch Bullenhaie, die aber zu dieser Zeit in die Flüsse rauf wandern damit sie dort ihre Jungen zur Welt bringen.

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5. Februar – Endlich gings zu den Cenoten. Heute Chack Mool. Die Cenoten liegen 25 km südlich von Playa in Puerto Aventuras und sind wie alle Cenoten im Privatbesitz, weswegen Eintrittsgeld zu entrichten ist. Chack Mool hat zwei große und einen kleinen Einstieg, die alle miteinander verbunden sind. Bei unseren zwei Tauchgängen mit Instructor Marcia, kamen uns einige kleinere Fische entgegen. Das schöne bei den Tauchgängen ist, dass nach kurzen Höhlenetappen, das Tageslicht durch die Löcher in die Höhlendecke einfällt. Einige Male mischte sich das schwerere Salzwasser, welches vom Meer hereinkommt, in 11 Metern mit dem Süßwasser, welches in den Cenoten vorherrscht. Dabei flimmerte es so stark das man die Tauchgruppe nur mehr schemenhaft wahrnahm. Das Wasser war angenehme 24 Grad warm und man hatte beim Tauchen natürlich keine Strömung.

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6. Februar – Mit Instructor Phillipe ging es diesmal nach Tulum zur Cenote Carwash. Wir hatten uns die Cenote gewünscht, da dort ein Krokodil wohnt. Leider sahen wir es bei unserem Tauchgang nicht. Carwash kann man mit einem Teich vergleichen, jedoch mit klarem Wasser und ca. fünf Meter tiefer. Im Eingangsbereich der Grotte bedecken Bäumen und Wurzeln den Grund bevor es in die Unterwelt durch ein paar Engstellen bis auf 16 Metern ging. Der zweite Ausgang war dann bei einer anderen Cenote jedoch drehten wir vor dem Ausgang wieder um. Das Wasser bei dieser Cenote war ein wenig trüber als bei den anderen, da dort doch viele größere Fische, Schildkröten und natürlich ein Kroko drinnen leben. Ein zweites Krokodil hatte es auch mal gegeben, dass wurde aber von den Mayas getötet weil es zu groß wurde. Die zweite Cenote war dann die Grand Cenote die ähnlich wie Chack Mool. Bis zum heutigem Tag werden noch Schädel und Gebeine in den Cenoten gefunden. Die zwei Theorien der Antrologen sind, dass Menschenopfer an den Gott Chac geopfert wurden oder die Cenoten als Friedhöfe der Mayas genutzt wurden.

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7. Februar – Instructor Andrea begleitete uns diesmal zur Cenote Dos Ojos das übersetzt „zwei Augen“ heißt. In der Cenote gabs diesmal zwei Runden, die erste Runde ist heller und man kommt an einigen Cave Ausgängen vorbei. Die zweite geht zu Bat-Cave und ist relativ eng. Man taucht ungefähr 15 Minuten ohne Tageslicht wo man dann in der Fledermaushöhle auftaucht. Man sieht bei diesem Höhlensystem zahlreiche Stalaktiten (von der Höhle abwärts hängende Tropfsteine) und Stalagmiten (ein Tropfstein vom Boden senkrecht aufragend). Mit einer erforschten Länge von 60 km und 25 verknüpften Cenoten ist Dos Ojos eines der größten Höhlensysteme Yukatans. Wir betauchten ungefähr 500 Meter.

Nun hieß es Abschied nehmen von Yukatec Divers und Mexiko. Viele Menschen fragen „Welche ist die schönste Cenote“, aber man kann es nicht pauschal beantworten. Für Elfi war es die Bat – Cenote und für mich die Car Wash und so hat jeder seinen Favoriten. Auf jeden Fall war das Tauchen mit Yukatek Divers für uns grandios. Wir konnten uns jede Höhle aussuchen und es wurde alles super organisiert. Wir haben leider nur vier Höhlen gesehen, also müssen wir wiederkommen um die restlichen 14 offiziellen auch noch besuchen zu können.

8. Februar – Transfer nach Cancun und Flug nach Miami. Flugzeit: eine Stunde und sechs Minuten. Nach einer Zusatzrunde über Miami landeten wir nach knappen zwei Stunden. Als wir am Rollfeld zum Stehen kamen wurden wir umzingelt von vier Feuerwehr-Trucks. Was auch immer passiert sein mag, wir wollten es gar nicht wissen. Übernachtet haben wir im Sheraton Miami APT Hotel.

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Im Anschluß Tigerhaietauchen auf den Bahamas

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